Krebsprävention setzt schon bei Gesunden ein und deckt auch die Verhinderung von Spätfolgen der Erkrankung ab. Sie unterscheidet sich dadurch von der kurativen und palliativen Therapie. Gerald Caplan unterschied bereits 1964 drei Arten der Prävention: Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.
Die Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie möchte zum einen die komplementärmedizinischen, sport- und ernährungswissenschaftlichen Aspekte der Prävention bei Krebs hervorheben und untersuchen – in Kooperation mit den anderen Arbeitsgruppen in der PRiO. Zum anderen sollen die Gründe für das ungewöhnlich lange Überleben einiger Krebspatienten eruiert und die Problematik der gesundheitlichen Spätfolgen bei Langzeitüberlebenden erfasst werden.
Zu diesen Themen steht die PRiO auch in Verbindung mit externen Arbeitsgruppen und Organisationen unterschiedlicher onkologischer Indikationen.